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Im Rahmen des Projekts „QuaSi BNE" wird die Entwicklung eines wissenschaftlichen Instrumentariums angestrebt, das ein dauerhaftes Qualitätsmanagement formaler, non-formaler und informeller Bildungsprozesse fördert. Dementsprechend zeichnet sich das Projekt durch einen Forschungs- und einen Interventionscharakter aus. Auf der praktischen Ebene wird die Vernetzung von Akteuren im Kontext eines umfassenden Verständnisses von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) fortentwickelt. Zu diesem Zweck wurden fünf „Modellkommunen" aus den von der Weltdekade der Vereinten Nationen ausgezeichneten Kommunen ausgewählt. Vor Ort werden modularisierte Beratungs- und Qualifizierungsprogramme konzipiert. Fundierte, systematische Analysen unterstützen die Projektaktivitäten mit evidenzbasierten Forschungsergebnissen. Auf der wissenschaftlichen Ebene wird unter Rückgriff auf Methoden empirischer Sozialforschung ein Mixed-Methods-Design verfolgt. Insbesondere soll durch die Kombination aus Techniken der quantitativen und der qualitativen Netzwerkanalyse ein wissenschaftlicher Beitrag geleistet werden. Ziel ist es, ein besseres Verständnis über das Wirkungsverhältnis zwischen Netzwerken und der Realisierung von BNE zu erlangen.
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